calatrava in wien

eben in venedig eröffnet und nun doch nichts in wien. die brücke sollte dem wunsch unseres planungsstadtrats nach, in wien die triesterstrasse überspannen, und vor allem ein "kunstwerk" sein. (es gibt dazu ein kabarettreifes gutachten, mit beispielsweise dem vergleich, dass sich ja auch ioan holender seine operndiva aussuchen kann). sonst hätte man gemäß vergabegesetz und "wettbewerbsleitfaden der stadt wien" eine interessentensuche, ausschreibung, wettbewerb machen müssen. in weiterer folge wurde die vermarktung calatravas mittels kronenzeitung betrieben und gleichzeitig der architekt geknebelt, damits in wien ja keine panne wie enorme baukostenüberschreitung, lange bauzeit, schlechte funktionstüchtigkeit etc wie etwa in venedig und auch bilbao geben wird. er hat sichs nicht gefallen lassen und sicher auch nicht notwendig unbedingt diesen wahnsinns fussgängersteig zu kreieren. eine schnapsidee der sonderklasse. jetzt gehört rasch ein ordentliches vergabeverfahren her, nicht nur für die brücke, auch für viele andere anstehende projekte der stadt wien und deren immer mehr werdenden töchter,..
sab - 2. Nov, 00:54